Aktuelles - Die Steiermark ein Stück „verschweizern“
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Anregungen, wie man die Regionen stärken und die Abwanderung eindämmen kann, holte sich eine steirische Delegation rund um Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer in der Schweiz. Drei Tage lang durften die 30 „RegionalentwicklerInnen“ Ideen sammeln – Ideen und Anregungen, wie man sinnvoll investieren könnte.


Damit dies gelingt, muss es zu einem Schulterschluss zwischen den Gemeinden und dem Land kommen. „Nur gemeinsam können wir die Regionen der Steiermark an die Pole-Position führen“, ist sich Vize-LH Michael Schickhofer sicher und erklärt weiter: „Um die Chancen nutzen zu können, müssen wir gemeinsam die Weichen stellen. Sei es durch die neu zu gestaltenden Regionalen Entwicklungsprogramme, die Verkehrsanbindungen der Regionen an die Ballungszentren und vieles mehr.“


Beispielsweise mit dem Bau des Semmering-Basistunnels und der Koralmbahn rücken mehrere bedeutende Industrie- und Gewerbestandorte sowie Logistik-Zentren unmittelbar an die Hochleistungsstrecke von Danzig bis zur Adria. „Um diese große Chance für unser Land optimal nutzen zu können, müssen entsprechende Flächen zur Verfügung gestellt werden“, so der Landeshauptmann-Stellvertreter abschließend.


Ebenso wurde in der Schweiz über ein neues Regionalentwicklungsgesetz gesprochen. Dieses soll den sieben steirischen Regionen künftig mehr Entscheidungsfreiheit und auch finanzielle Autonomie verschaffen. Bis zu 30 Millionen Euro Landes-Budgetmittel sind dafür pro Jahr angedacht – um vielleicht auch ein paar Schweizer Ideen in der Steiermark umzusetzen. 

BBO: Zukunftsfit in der Bildungs- und Berufsorientierung?
Das Regionalmanagement Obersteiermark West lud am 08. Mai 2018 TrägerInnen von Angeboten in der Berufsorientierung, LehrerInnen und SchulleiterInnen zu einem Vernetzungstreffen und informierte über Trends am Arbeitsmarkt und AusBildung bis 18!
Neue Projekte stärken die Region
In der Steiermark ist mit dem 1. Jänner 2018 das österreichweit erste Landes- und Regionalentwicklungsgesetz in Kraft getreten, mit dem die Regionalentwicklung nochmal einen zusätzlichen Schub bekommt. Zukünftig können nun regionale und interkommunale Projekte, die die Stärkung der Region Obersteiermark West vorantreiben, finanziert werden. Das fertige Arbeitsprogramm 2018 wurde nun in der Regionalversammlung beschlossen.
Umweltförderungen für Gemeinden: Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung
Förderungsmittel für die Abwasserentsorgung werden für alle österreichischen Gemeinden, Verbände, Kommunalunternehmen und Genossenschaften bereitgestellt. Darüber hinaus können auch private und juristische Personen, die einen Anschluss an ein öffentliches Kanalnetz von mehr als 100 Metern errichten, einreichen.
Kick-Off
Mit einer Kick-Off Veranstaltung startete Der V/Faktor in der Region Obersteiermark West und Leoben. Das Projektteam konnte sich über mehr als 50 Gäste aus Politik, Wirtschaft, dem Regionalmanagement sowie Vertreterinnen und Vertreter auf Gemeindeebene freuen, die der Einladung ins Schloss Gabelhofen in Fohnsdorf gefolgt sind.
RJM: Herausforderungen in der Lehrlingsausbildung
Viele regionale Unternehmen sind der Einladung zum Kick-Off „Herausforderungen in der Lehrlingsausbildung“ des Regionalmanagements Obersteiermark West gefolgt. Immer häufiger sind Lehrlingsausbildungsbetriebe mit einer zurückgehenden Zahl an geeigneten Lehrstellensuchenden konfrontiert. Dem gilt es entgegen zu wirken, denn Lehrlinge sind Fachkräfte von morgen und damit auch die Zukunft von vielen Unternehmen.
RJM: Jugendbeteiligung wirkt
Der Beteiligungsprozess in Neumarkt lockte zahlreiche Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren in die Neue Mittelschule. Die Gemeindeveranstaltung wurde zusammen mit dem Regionalen Jugendmanagement Obersteiermark West und dem Verein WIKI organisiert. Im Vorfeld wurde der Event fleißig in der NMS sowie in örtlichen Vereinen beworben.
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